Spätertaubte Menschen verlieren oft ihren Arbeitsplatz

10.01.2018

Nach einer europaweiten Umfrage der European Federation of Hard of Hearing People (EFHOH) treffen die meisten Spätertaubungen Menschen gerade in ihren produktivsten Jahren. 

Die Befragung zeigt, dass 37 Prizent der erfassten Ertaubungen im Lebensalter zwischen 36 und 55 Jahren stattfand. Ebenso hoch ist der Anteil der Befragten, die angaben, die plötzliche Ertaubung sei nicht als medizinischer Notfall behandelt worden. Zwei Drittel der Befragten erhielten keinerlei Unterstützung am Arbeits- oder Ausbildungsplatz beziehungsweise an der Schule oder Universität. Jeder Dritte zog sich nach der Ertaubung aus dem Erwerbsleben zurück.