Am 22.
November 2011 hat die Ökumenische Tisch-Gemeinschaft Symbolon in der
Augustinerkirche Zürich zu einem Gottesdienst mit anschliessender Podiumsdiskussion
eingeladen. Bekannte Persönlichkeiten haben miteinander kontrovers über das
Thema Neokapitalismus - eine Art Ersatzreligion debattiert. Die gesamte
Veranstaltung wurde für anwesende Gehörlose in die Gebärdensprache übersetzt. Welches
realisierbare Lösungsansätze aus dem jetzigen Dilemma bilden, konnte indes noch
nicht konkretisiert werden. Vermutlich ist die Zeit dafür einfach noch nicht
reif. Man darf allerdings gespannt sein, wie man in Zukunft mit diesen
gesamtgesellschaftlich sehr wichtigen Fragen umgehen wird.Die
Gehörlosenfachstelle Basel hat das neue Jahr mit grossem Schwung begonnen.
Lesen Sie alles zum gemütlichen Neujahrsapéro und den Neuigkeiten, die sich
dort tun, in unserem Bericht.
Was ist
eigentlich ein Erzähl-Café? Am 5. Dezember 2011 fand dazu eine Veranstaltung im
Volkshaus Zürich mit Stadträtin Claudia Nielsen statt. Auch mehrere gehörlose
Menschen waren zugegen und haben gespannt verfolgt, was es reizvoll macht, von
früher zu erzählen. Auch Gehörlose haben viel zu erzählen. Es wäre schön, wenn
es bald schon ein Erzählcafé für Gehörlose und Hörende geben würde.
Am 20.
Januar 2012 hat der SVEHK schweiz zu seiner jährlichen Informationssitzung
eingeladen. sonos war dabei. Schwerpunktthema bildete heuer die Ergänzte
Lautsprache (ELS). Mehr dazu in unserem Artikel.
Der
begnadete Jurist und Berufsschullehrer für Hörbehinderte, Dr. iur. Stefan Erni,
hat einen sehr aufschlussreichen Rückblick in die Vergangenheit des
Nachteilsausgleichs gemacht. Wie war das eigentlich früher? Antworten gibt Dr.
iur. Stefan Erni in der Februarausgabe von sonos.
Und
noch einmal eine Rückschau. Gehörlose Menschen haben viel zu erzählen. Auch
unter gehörlosen Menschen gibt und gab es bildende Künstler. Richard Liebermann
ist einer von ihnen. Und er hat erst noch Verwandte in der Schweiz. Sein
gesamtes Werk besteht aus 300 Ölbildern, 180 Aquarellen und 530 Zeichnungen.
Informieren Sie sich über das Schaffen und Werk, den Lebensweg und auch das
unsägliche Leiden, mit dem Richard Liebermann sich konfrontieren lassen musste.
Der
Februar gilt gemeinhin als kältester Monat des Jahres. Gute Gründe also, um es
sich in der warmen Stube gemütlich zu machen und zu lesen. Wir hoffen, Sie mit
unseren Artikeln anregen zu können, über die Vergangenheit und auch die Zukunft
nachzudenken. In der Vergangenheit gab es ganz gewaltige Herausforderungen.
Nicht alles ist gut gelöst worden. Lernen wir daraus, die Aufgaben der Zukunft
besser und mit neuen konstruktiven Ansätzen anzugehen!