Der Film wurde 2008 in Israel unter
der Regie von Oded Adomi Leshem gedreht. Er handelt vom kleinen
Beduinendorf El Sayed in der Negevwüste im südlichen Israel. Dort hat es
den höchsten Anteil an gehörlosen Menschen in der Welt. Alle verständigen sich
per Zeichensprache - bis eines Tages ein Vater beschliesst, seinen Sohn
operieren zu lassen.
Vor 200
Jahren kam ein gehörloser Beduine, Sheikh El-Sayed, in die Negevwüste im Süden
des heutigen Israel. Seine genetisch bedingte Taubheit vererbte sich von
Generation zu Generation, wurde aber nie als Defekt, sondern als natürlicher
Lebensumstand betrachtet. Alle Einwohner verständigten sich dank einer lokal
entwickelten El-Sayed-Zeichensprache.
Doch eines Tages beschliesst ein Vater, dem
Schicksal seines tauben Sohnes durch eine Hörprothese, ein sogenanntes
Cochlea-Implantat, eine Wende zu geben. Diese Entscheidung führt zu grossen
Konflikten im Ort und bedroht das bisher friedliche Zusammenleben von
Gehörlosen und Hörenden.
Die Dokumentation begleitet ein Jahr lang die
Rehabilitationsphase des Jungen nach dessen Operation aus der Sicht der
gehörlosen Dorfgemeinschaft. Dabei gewährt sie Einblick in eine einzigartige
Lebenswelt.